Mein McQueen – der Mann hinter dem Mythos

Das Buch „Mein McQueen“ zeigt interessante Einblicke in die letzten Lebensjahre von Steve McQueen. McQueen´s letzte Frau Barbara plaudert aus dem Nähkästchen, zum Beispiel wie der größte Filmstar seiner Zeit seinem Nachbarn Keith Moon – Schlagzeuger von The Who – das Badezimmer-Licht ausschießt und von Motorrädern in der Hotelsuite.
Das Buch Mein McQueen ist im Ankerherz-Verlag erschienen.
„Steve McQueen war nicht der Typ Mann, der seiner Frau Blumen schenkt. Seine Art von Blumenstrauß war ein Sixpack Bier. Er kam durch die Haustür und rief: Honey! Ich habe uns ein paar Old Milwaukee mitgebracht.“ Barbara McQueen.
Barbara McQueen hat lange geschwiegen, ehe sie den Journalisten Christian Krug und Marshall Terrill Einblick in die letzten Lebensjahre von Steve McQueen verschafft hat. Heraus gekommen ist ein Buch, das weniger Biografie, sondern eine spannende Liebesgeschichte ist.
Steve McQueen war nicht nur erfolgreicher Schauspieler, sondern auch Motorrad-, Auto- und Flugzeug-Narr. Im Film „Gesprengte Ketten“ (1963) ließ er es sich nicht nehmen, bei den Aufnahmen einer Motorrad-Flucht selbst am Lenker zu sitzen. Übrigens handelt der Film nach wahren Begebenheiten – nur die Flucht auf einem Motorrad wurde auf McQueens Wunsch hinzugefügt. Im 1968 erschienenen Film „Bullitt“ saß McQueen dann bei einer der längsten Verfolgungsjagden der Filmgeschichte selbst am Steuer eines Ford Mustang Fastback.
Auch im Privatlebendrehte sich bei Steve McQueen viel um den Motorsport. 1964 nahm mit der US-amerikanischen Nationalmannschaft an der Internationalen Sechtagesfahrt (Six Days) Teil. Übrigens gibt es bei Triumph eine Nachbildung der originalen Jacke des Triumph-Teams zu kaufen.
Steve McQueen starb am 7. November 1980 nach einer Operation an einem Herzinfarkt. Die Operation war das Ende der Versuche den an Brustfell-Krebs erkrankten McQueen zu heilen.

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