Triumph und BE1 Racing trennen sich

Der Motorrad-Hersteller Triumph und das italienische Rennteam BE1 Racing haben gekannt gegeben, dass sie die Zusammenarbeit in der Supersport-Weltmeisterschaft in gegenseitigem Einvernehmen beenden.
Grund sei, dass sich beide Parteien nicht auf einen Vertrag für die kommende Saison einigen konnten. Triumph und BE1 Racing bekundeten ihr Bedauern, dass die Zusammenarbeit nicht fortgeführt werde.
Paul Stroud, Sales und Marketing Director bei Triumph Motorcycles Ltd. in Hinckley: „Wir geben diese Entscheidung mit dem größten Bedauern bekannt, denn wir wollten in diesem Jahr gemeinsam mit BE1 auf unserer neuen Daytona 675R in den Titelkampf eingreifen. Doch unglücklicherweise wurde auf der Zielgeraden der Vertragsverhandlungen klar, dass unsere Vorstellungen nicht miteinander vereinbar waren. In den letzten Monaten haben wir nach einer Lösung gesucht, die uns gemeinsame Aktivitäten erlaubt hätte. Doch angesichts der immer näher rückenden Rennsaison und der Tatsache, dass hier die Karrieren und Existenzen der BE1-Crew und der Fahrer auf dem Spiel stehen, haben wir die jetzige Entscheidung als die beste Möglichkeit angesehen. Trotz der Enttäuschung über die Trennung möchten wir Giuliano Rovelli und dem BE1 Racing Team aus ganzem Herzen für die geleistete Arbeit in den vergangenen Jahren danken. Sie haben sich als ein durch und durch professionelles Team und als herausragende Botschafter für unsere Marke Triumph erwiesen.“
Giuliano Rovelli, Inhaber und Manager des BE1 Racing Team: „Es tut mir wirklich leid, dass wir für 2011 nicht zu einem Abschluss mit Triumph gekommen sind. Wir haben viel in dieses Projekt investiert und sind sicher, bei der Titelvergabe ganz vorn mit dabei gewesen zu sein. Es waren drei sehr intensive Jahre mit Triumph, an die ich mich sehr gerne erinnern werde. Dafür möchte ich mich beim Triumph Management bedanken, und ich wünsche allen unseren Unterstützern im Werk und in den Niederlassungen alles Gute. Nun ist es für mein Team an der Zeit, ein neues Projekt anzugehen.“

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