Montag, 07 Februar 2011

BMW K 1300 R/S/GT Exklusive Edition (2011)

Bei BMW standen die K-Modelle lange Zeit für liegende Vierzylinder-Motoren. Die K 100 wurde bereits 1983 vorgestellt und kam 1988 mit dem ersten Motorrad-ABS auf die Gassen. Bis heute halten die K-Modelle auf dem Motorrad-Gebrauchtmarkt wacker relativ hohe Preise.

2011 gibt es in der K-Reihe die BMW K 1300 R, die BMW K 1300 S und die BMW K 1300 GT Exklusive Edition. Zudem wurde um die Sechszylinder-Modelle BMW K 1600 GT/GTL erweitert.

Schon lange wurde der Motor in der „K“ gedreht und etwas aufgestellt. Damit liegt er nicht mehr quer, was bei Erscheinen Anfang der 80er ein absolutes Novum war. Zudem hatte BMW bis dahin nur 2-Zylinder-Boxermotoren im Programm; mal von 1-Zylindermaschinen, die bis in die 60er produziert wurden, abgesehen.

Das neue Konzept hatte durchaus Vorteile, zum Beispiel was den Schwerpunkt anging. Und an der Langlebigkeit zweifelt heute niemand mehr – auf dem Gebrauchtmarkt sind BMW-K-Modelle mit mehr als 100.000 Kilometern auf der Uhr echt keine Seltenheit.

BMW K 1300 R (2011)

Wer hätte gedacht, dass BMW jemals das PS-stärkste Naked-Bike auf den Markt bringt? Lange konnte die K 1300 R den Titel nicht halten, denn dann kam die Suzuki B-King auf den Markt.

Aber die BMW K 1300 R (2011) brennt stattliche 173 PS in den Asphalt und gehört damit zu den schnellsten Naked-Bikes. Die Technik ist bei allen K 1300-Modellen BMW-typisch: Hinten arbeitet eine Einarm-Schwinge mit Kardan, vorne hält ein Duolever alles im Griff.

Für die BMW K 1300 R (2011) kann umfangreiches Zubehör bestellt werden, so zum Beispiel ein ABS, ein Schaltassistent und allerlei elektronische Helferlein.

BMW K 1300 S (2011)

Die verkleidete Version heißt BMW K 1300 S (2011). Auch sie trägt den Vierzylinder-Motor spazieren, ansonsten entspricht die Technik im Wesentlichen der des Naked-Bikes. Bei der BMW K 1300 S (2011) gibt es das ABS in Serie, ein Schaltassistent kann zusätzlich bestellt werden.

BMW K 1300 GT Exklusive Edition (2011)

Das Modell BMW K 1300 GT Exklusive Edition (2011) bildet, was die Ausstattung angeht, die Spitze der „1.300er Ks“. Das voll tourentaugliche Motorrad bietet alles, was das Reiseherz begehrt, und zwar in Serie. Das Gepäck wird in Koffern und einem Top Case verstaut, gebremst wird per ABS, ein Tempomat hält die Geschwindigkeit auf Autobahnen, Sitz- und Griffheizung halten alles schön warm, eine BMW-Traktionskontrolle sorgt für Sicherheit, ein Bordcomputer informiert, eine elektronische Reifendruck-Kontrolle achtet auf die Latschen und ein XENON-Licht bringt ordentlich Licht ins Dunkel.

BMW K 1300 R/S/GT Exklusive Edition (2011) – der Preis

Und das lässt sich BMW natürlich bezahlen. Die BMW K 1300 GT Exklusive Edition (2011) belastet das Konto mit einem Preis von 19.450 Euro, die BMW K 1300 S (2011) kostet 16.000 Euro und die BMW K 1300 R (2011) will mit amtlichen 14.000 bezahlt werden.

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Kawasaki 1400GTR/Grand Tourer (2011)

Kawasaki schickt 2011 die 1400GTR auch als Grand Tourer ins Langstreckenrennen. Der Sporttourer wird vom 1.400-Kubik-Motor der Kawasaki ZZR 1400 angefeuert – zwar auf 155 PS gedrosselt, aber immer noch ganz schön flott.

„Grand“ ist übrigens auch das Gewicht: 314 fahrfertige Kilos wollen um die Ecken bewegt werden. Die Ausstattung gibt allerlei elektronische Glücklichmacher her.

Triumph Tiger 800 und Triumph Tiger 800 XC (2011)

Jetzt sind genaue Infos zu den nagelneuen Triumph-Motorrädern Tiger 800 und Tiger 800XC (2011) raus und eines ist klar: Die Konkurrenz sollte sich warm anziehen. Die Tiger-Schwestern kommen genau zur richtigen Zeit, um den Markt aufzumischen und sie bringen einiges mit, das sie zu waschechten Adventure-Bikes mit Vollausstattung macht. Und dazu gibt es den ganzen Spaß zu einem fairen Preis.

Triumph Street Triple R (2010/2011) – Testbericht

Die Triumph Street Triple R (2010/2011) kann sich sehr kultiviert benehmen, ein guter Begleiter auf Touren mit gediegenem Kurvenschwingen sein, in der Stadt bei Stop-and-Go untertourig und geduldig zum Supermarkt gleiten. Aber wen interessiert das schon?

Diese Qualitäten spielen quasi keine Rolle mehr, hat man den 3-Zylinder mal am Hausberg richtig laufen lassen. Dann mutiert die Street Triple zur wilden fauchenden Unvernunft auf zwei Rädern – und ist dabei handlich wie ein Mountainbike, das 220 Sachen läuft.

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