Kompromisslose Rennmaschine made in Germany: BMW S 1000 RR (2010)
Wer über Superbikes spricht, meint in der Regel die potenten Motorräder aus Fernost. Nur die Italiener halten mit Ducati (848 + 1198) und Aprilia (RSV) die europäische Rennflagge hoch. Triumph ist mit der Daytona 675 dabei, beschränkt sich aber auf die kleinere Hubraumklasse. Wurde in diesem Zusammenhang BMW Motorrad ins Spiel gebracht, überwog dann doch eher die Meinung, dass die nicht gerade untermotorisierten K-Modelle in die Kategorie "Reisetourer" einzuordnen sind. Aber mit der S 1000 RR (2010) ist alles anders.
Was BMW 2009 in Monza der Presse vorstellte, glich nicht weniger als einem Paukenschlag: 193 PS, 207 kg Gewicht (vollgetankt und installiertem ABS), lassen niemanden daran zweifeln, dass BMW auf dem Markt für Superbikes zum Großangriff geblasen hat.
BMW S 1000 RR – die radikalste Maschine, die je aus Bayern kam
Bei der Entwicklung des Superbikes dürften den BMW Motorrad-Ingenieuren nur Superlative als Leitlinie gedient haben. So sollte wohl nicht weniger erreicht werden, als die Konkurrenz fahrleistungsmäßig vollständig zu düpieren. 200 PS wurden auf dem Prüfstand mit einer zulassungsfähigen BMW S 1000 RR gemessen, das sind etwa 20 PS mehr, als die Mitbewerber derzeit ans Hinterrad bringen. Soviel Power will erstmal auf die Straße gebracht werden, deswegen gibt BMW Motorrad der BMW S 1000 RR eine Traktionskontrolle mit an Bord. Zwischen 4 Fahrmodi kann gewählt werden: Rain, Sport, Race und Slick lassen das Fahrverhalten des Bikes verändern und sind auf der Piste eine echte Hilfe. So ist die Leistung im Race-Modus so punktgenau dosiert, dass die Reifen geschont werden, obwohl der Fahrer ohne elektronische Hilfe deutlich langsamer wäre. Trotz elektronischer Helfer wirkt die BMW S 1000 RR nicht bevormundend und lässt dem Fahrer seinen Freiraum. Das nur 2,5 kg schwere Racing-ABS bringt das Renngerät aus Bayern vorzüglich zum Stehen.
Deutsche Ingenieurskunst in Perfektion – die BMW S 1000 RR
Top BMW Qualität mit überlegenen Fahrleistungen lassen keine Wünsche offen. Und das alles zu einem Preis, der auf dem Niveau der Konkurrenz liegt. Wer plant, sich ein Superbike anzuschaffen, kommt an der neuen BMW S 1000 RR (2010) nicht vorbei.

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