Honda CBR 600 RR (2010) - Rennmaschine für die Straße
Schmale Taille, geduckter Stand auf der Straße und ein Design, das unmissverständlich klarmacht, zu welchem Zweck dieses Motorrad gebaut wurde. Schiere Kraft, gepaart mit seidenweicher Fahrbarkeit lassen dich jederzeit die richtige Linie finden. Während du mit deinem Fahrkönnen bereits an die Grenzen des Machbaren gelangst, hat dieses Supersport-Motorrad der 600er Klasse immer noch fahrdynamische Reserven. Die schmalen Scheinwerfer scheinen dich direkt anzusehen und herausfordernd zu fragen: Willst du noch? Kannst du noch? Die Rede ist von der neuen Honda CBR 600 RR (2010).
Der 600 Kubikzentimeter große Vierzylinder mobilisiert 120 PS und schickt 66 Newtonmeter ans Hinterrad. Dank dual-sequentieller Kraftstoffeinspritzung ist die Gasannahme moderat bissig, wobei die Leistungsentfaltung linear bleibt. Der Underseat-Auspuff wurde 2009 überarbeitet und sorgt für ein höheres Drehmoment in den mittleren Drehzahlbereichen, was dem Freizeit-Sportpiloten auf der Landstraße zugutekommt. Um das Gewicht weiter zu reduzieren, haben die Honda-Techniker dem Supersport-Motorrad Material an der Verkleidung eingespart, so bringt die Honda CBR 600 RR (2010) 184 kg trocken auf die Waage.
Die Honda CBR 600 RR (2010) – zuhause auf Landstraße und Rennstrecke
Die Verarbeitung ist, Honda gewohnt, wertig. Die Bedienelemente sind klar strukturiert. Die Sitzposition ist betont sportlich. Im Fahrbetrieb bleiben keine Fragen offen. Der Grenzbereich meldet sich frühzeitig an und bleibt gut kontrollierbar. Das optionale ABS regelt zuverlässig und schiebt den Grenzbereich nach hinten. Im Straßenverkehr ist es als echtes Plus zu sehen. Wer es bestellt, muss allerdings mit 9 kg mehr Gewicht rechnen. Mit der Honda CBR 600 RR (2010) präsentiert Honda in der 600er Supersport-Klasse ein gut ausgereiftes Konzept. Wie immer in diesem Segment ist der Vorsprung hauchdünn. Wir bleiben gespannt.

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