Die junge Wilde: KTM 690 Duke/R (2010)
Ein Motorrad für junge und wilde Fahrer, die aus sich und ihrer Maschine alles herausholen und jede Menge Spaß haben wollen: die KTM 690 Duke/R (2010). In bester Supermoto-Tradition wartet die "Neue" mit einem spritzigen Einzylinder LC-4-Motor auf, mit 70 PS / 52 kW und 7500 U/min der stärkste zulassungsfähige Einzylinder in einem Motorrad.
Ruppig in niedrigen Drehzahlbereichen agierend, braucht er entschlossenes Gasgeben, um seine Leistung zu entfalten. Wer eifrig das 6-Gang-Getriebe der KTM 690 Duke/R (2010) durchschaltet, wird mit dieser Supermoto auf jeden Fall auf seine Kosten kommen – und bis zur Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h.
Die KTM 690 Duke/R (2010) beeindruckt durch optimierte Leichtigkeit: Ein Gitterrohr-Stahlrahmen, der leichte Motor, Marchesini Alu-Felgen und Carbon-Kotflügel, die zur Minimierung der ungefederten Massen der Supermoto beitragen - alles in allem wiegt das Motorrad nur 148 Kilogramm.
Es gibt nichts, was den bedingungslosen Kurvenspaß auf der KTM 690 Duke/R (2010) trüben könnte (außer mangelndem fahrerischen Können) – die fein abgestimmte Upside-down-Gabel, das einstellbare Zentral-Federbein (mit orangener Feder) und ein ausgereiftes Qualitätsfahrwerk lassen von Schräglage zu Schräglage alles zu. Egal ob knapp angebremste Kehren, Kurvendrifts oder der Ritt auf dem Hinterreifen, dieses Motorrad macht alles mit – aber es will auch gefahren sein, die KTM 690 Duke/R (2010) ist nichts für Anfänger.
Und mit einer Sitzhöhe von 865 mm ist die Supermoto nicht unbedingt für kleine Fahrer geeignet. Brembo-Bremsen sorgen auch bei waghalsigen Turns für ausreichende Sicherheit der KTM 690 Duke/R (2010) und tragen deutlich zum Fahrspaß auf der schwarz-weiß-orangen Supermoto bei.
Schlappe 9500 Euro kostet dieses Spaß-Motorrad, dafür bekommt man hochwertige Einzelelemente und eine einwandfreie Verarbeitungsqualität. Wer rasantes Kurvenwedeln und Alpenserpentinen mag, wird diese Supermoto lieben.
Bilder: KTM

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