Mittwoch, 13 April 2011

KTM 125 Duke (2011) - Testbericht

Die KTM 125 Duke kommt im April 2011 brandneu auf den Markt und die Konkurrenz sollte sich verdammt warm anziehen.

Am Anfang war ein weißes Blatt Papier und KTM hat 100 Jugendliche befragt, wie ihr Wunsch-Bike aussehen soll. „Kein Kinderspielzeug, sondern ein erwachsenes Motorrad“, stand ganz oben auf dem Wunschzettel. Jetzt steht die fertige KTM 125 Duke vor uns und ist vielleicht in vielen Punkten erwachsener, als es sich die Befragten träumen lassen hätten.

In den technischen Daten finden sich Komponenten, wie eine 43er Upside-Down-Gabel und überhaupt kommt das ganze Fahrwerk von White Power, Rückgrat bildet ein Gitterrohr-Rahmen und gebremst wird vorne per 280er Bremsscheibe. Wenn das Mal nicht erwachsen klingt.

Das erzählt ihr euren Eltern!

KTM hat die 125 Duke sehr sicher gebaut, schon beim Losfahren fühlt man sich pudelwohl. Das Fahrwerk bietet in der 125er Klasse höchste Standards, die Bremsen funktionieren bestens bei optimaler Dosierbarkeit – immerhin stammen sie von der Brembo-Tochter „Bybre“. Der Motor läuft dank Kraftstoffeinspritzung und Ausgleichswelle seidenweich – das Aggregat wurde speziell für die kleine Duke entwickelt und liegt im Verbrauch bei 2,6 bis 3,5 Litern.

An der Sitzposition wurde lange herumgetüftelt, um Fahrern aller Größen bequemes Pilotieren zu ermöglichen.

Zum Thema Leistungssteigerung hält KTM eine klare Aussage parat: „Wird es nicht geben!“ Aber keine Sorge, KTM schöpft die gesetzliche Vorgabe von 11 kW bei den 125ern ideal aus, der Drehmomentverlauf ist gut ausgelegt und der kleine 1-Zylinder hat sogar Durchzug.

Das behaltet ihr für euch!

Gäbe es die Rennserie „KTM 125 Duke auf enger kurvenreicher Strecke“, würde sich dort keiner langweilen! Der quirlige 1-Zylinder zieht auf einem ungewöhnlich großen Drehzahlband kraftvoll durch und rennt fleißig, bis der Schaltblitz zum Gangwechsel ermahnt. Im „Hochgeschwindigkeits“-Test hat die ungedrosselte Duke 125 km/h erreicht – kommt allerdings Gegenwind ins Spiel, muss sich der Fahrer mit rund 115 km/h zufriedengeben.

Das Fahrwerk sucht in der 125er Klasse seinesgleichen. Egal, in welcher Schräglage, das Fahrwerk steht, und scharfes Anbremsen vor engen Kehren macht mächtig Spaß. Die Bremsen sind vorne und hinten gut dosierbar, können aber auch richtig zubeißen.

KTM 125 Duke – das Cockpit

Beim Display haben die Ingenieure aus Mattighofen richtig auf die Kacke gehauen – das Multifunktions-Cockpit hat mehr Funktionen als das so mancher großen Maschine. Geschwindigkeit und Drehzahl werden digital angezeigt, daneben gibt es eine Uhr und eine Ganganzeige. Es können die Fahrzeit, zwei Tageskilometerzähler, der Momentanverbrauch und die Restreichweite angezeigt werden.

KTM 125 Duke – viele Individualisierungs-Möglichkeiten

Ein weiterer Wunsch der befragten Jugendlichen war, die KTM 125 Duke persönlich gestalten zu können. Diesem Wunsch ist KTM nachgekommen und bietet Motorrad-Zubehör ab Werk an, mit dem sich die kleine Duke individualisieren lässt.

Die Palette reicht von Handprotektoren, über CNC-gefräste Aluminiumteile, einem Tankrucksack, bis hin zum Beleuchtungskit.

KTM 125 Duke (2011) – der Preis

Wer den Kurvenheizer sein Eigen nennen will, muss 3.995 Euro auf den Tresen legen. Bei diesem Preis sind die Steuern enthalten. Da die KTM 125 Duke (2011) auch interessant für Fahrschulen ist, bietet KTM ein spezielles Leasing-Angebot an.

(Bilder: mopedmagazin.com, KTM)

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Ansonsten gibt es zwischen den Modellen „X“ und „R“ nur kleinere technische und optische Unterschiede.

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KTM hat für das Modelljahr 2011 die 125 Duke vorgestellt. Mit ihr ermöglicht KTM Motorrad-Einsteigern ab 16 Jahren flotten Fahrspaß mit feinen Komponenten zu einem erschwinglichen Preis.

Angetrieben wird das Krad von einem eigens für die 125 Duke entwickelten Einzylinder-Motor mit Vierventil-Zylinderkopf. Zudem sorgt eine Kraftstoffeinspritzung für guten Vortrieb. Die kleine Duke kann elektronisch auf 80 km/h begrenzt werden.

Das mopedmagazin hat die KTM 125 Duke im Motorrad-Test gefahren.

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