Bissigkeit und Fahrspaß - die Suzuki GSX-R 750 (2010)
Suzuki GSX-R 750 (2010) - das Kultfahrzeug der achtziger Jahre gibt es pünktlich zum 25. Geburtstag des einstmals bahnbrechenden Sportbikes in einer aktuellen Neuauflage - dem zwei-Jahres-Rhythmus von Suzuki entsprechend neu überarbeitet. Extreme Sportlichkeit lockt. Die schnittig-bissige Nase der Suzuki GSX-R 750 (2010) passt ins Gesamtkonzept: ein Motorrad für sportliche Fahrer, die das Optimum aus sich und ihrer Maschine rausholen wollen, aber nicht auf das einfachere Handling der 'kleineren' Gixxe verzichten möchten.
Basierend auf einem wassergekühlten Vierzylinder-Viertakt-Reihenmotor, Benzin-Einspritzer, der sich durch gute Gasannahme und Durchzug auszeichnet, hat die Suzuki GSX-R 750 (2010) ein auf hohe Drehzahlen ausgelegtes Triebwerk, das eine optimierte Leistungsausbeute ermöglicht. Gepaart mit einem gut ausbalancierten Fahrwerk lässt es das Motorrad ruhig und gelassen auf der Ideallinie fahren: gut kontrollierbare Leistung, die sich mit steigender Drehzahl linear entfaltet. Das leicht schaltbare 6-Gang-Getriebe taugt für die Landstraße ebenso wie für die eigentliche Heimat (vergangener Zeiten) der Suzuki GSX-R 750 (2010): die Rennstrecke. Ein spursicheres Motorrad, sportlich und gleichzeitig gut beherrschbar. So bleibt der Fahrspaß nie auf der Strecke. Trotzdem: Das konsequente Ziel ist Geschwindigkeit, mit seinen 150 PS erreicht das Motorrad 276 km/h.
Optisch ist das Motorrad mit seiner aerodynamischen Vollverkleidung wie schon die Vorgänger ein echter Supersportler. Auch die Bauweise (ein Aluminium-Brückenrahmen und leichte 198 kg Leergewicht) unterstützt diesen Eindruck. Laufruhig durch ihre fein ansprechende Upside-down-Gabel ist die Suzuki GSX-R 750 (2010) mit zuverlässigen Bremsen ausgestattet, allerdings bietet Suzuki auch 2010 noch kein ABS für die Gixxe an.
An ihrem ersten Geburtstag war die Suzuki GSX-R 750 (2010) der Inbegriff eines Sportmotorrads, heute muss sich das Motorrad seine Nische suchen - leistungsstärker als die 600er-GSX und deutlich billiger und komfortabler als die 1000er, bleibt es die goldene Mitte - und das einzige 750er-Superbike am Markt.

Kundenfeedback (0)